Die europäische Nachhaltigkeitsregulierung verändert die Anlageberatung grundlegend. Das Werk analysiert umfassend, wie sich die Offenlegungsverordnung, die Taxonomieverordnung, die delegierte Verordnung (EU) 2021/1253 sowie die delegierte Richtlinie (EU) 2021/1269 auf die aufsichts- und zivilrechtlichen Pflichten bei der Anlageberatung auswirken.
Es zeigt, dass Anlageempfehlungen zwar formal dem besten Kundeninteresse verpflichtet sind, dieses Gebot jedoch inhaltlich durch die genannten Nachhaltigkeitsrechtsakte auf aufsichts- und zivilrechtlicher Ebene ausgehöhlt wird.
Zugleich werden die Konsequenzen des neuen Rechtsrahmens für die zivilrechtliche Anlageberatungshaftung ausbuchstabiert.
| Autoren: | Goll, Daniel |
|---|---|
| Produkttyp: | Monographie |
| Reihentitel: | Deutsches, Europäisches und Vergleichendes Wirtschaftsrecht |