Recht und Bewertung landwirtschaftlicher Betriebe
Die Bewertung landwirtschaftlicher Betriebe wird zur Rechtsfrage, wenn Ansprüche von Personen gegeneinander vom Wert des Betriebes abhängen. Markante Fälle sind der Erbfall und die Schenkung mit Pflichtteils- und sonstigen Abfindungsansprüchen oder solchen aufgrund Gütergemeinschaft.
Wenn landwirtschaftliche Betriebe in der Rechtsform einer Gesellschaft betrieben werden und ein Gesellschafter ausscheidet, stellt sich die Wertfrage als Grundlage der Abfindung. Einschlägige Normen finden sich im Bürgerlichen Gesetzbuch, dem Grundstückverkehrsgesetz, der Höfeordnung und den Anerbengesetzen der Länder sowie im Landwirtschaftsanpassungsgesetz. Da die Bewertung landwirtschaftlicher Betriebe (oft auch als Taxation bezeichnet) ähnliche wirtschaftliche Sachverhalte wie die der gewerblichen Unternehmen erfassen will, ist häufig ein Vergleich der Bewertungen fruchtbar.
Aus dem Inhalt:
- Landwirtschaftliche Grunddaten
- Verkehrswert, Ertragswert und andere Werte
Rechtsrelevante Bewertungen:
- Erbfall
- vorweggenommene Erbfolge
- Ehescheidung
- gesellschaftsrechtliche Auseinandersetzung
- Enteignung
- Kostenrecht
Verfassungsrechtlicher Rahmen
- Ertragswert und Hofeswert
Details zur Produktsicherheit
Verantwortliche Person für die EU:
Hauptverband der landwirtschaftlichen Buchstellen und
Sachverständigen e.V.
Engeldamm 70
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verband@hlbs.de
| Autoren: | Piltz, Detlev J. |
|---|---|
| Produkttyp: | Handbuch |
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