Rechtliche Aspekte des Online-Datings
Die Arbeit befasst sich mit den Fallstricken rund um Verträge im
Bereich des Online-Datings und dessen verschiedenen Ausprägungen.
Dabei handelt es sich insgesamt um Dienstverträge. Das deutsche
(Verbraucherschutz-)Recht findet Anwendung. Die Verträge können mit
wenigen Ausnahmen wirksam abgeschlossen werden.
§ 656 BGB findet weder direkt noch analog Anwendung. Die Norm
selbst ist obsolet geworden und vermag keinem legitimen Zweck mehr
zu dienen; sie ist mangels Anwendungsbereich aus dem Gesetz zu
streichen. Treten im Vorfeld des Vertragsabschlusses oder bei der
Vertragsabwicklung Störungen auf, stehen den Parteien
Sekundäransprüche zu. Die Arbeit beschränkt sich auf diejenigen des
Nutzers.
Zur Beendigung des Vertrages steht dem Nutzer nur das Recht zur
Kündigung aus wichtigem Grund gem. § 626 BGB zu. Ein Recht zur
grundlosen Beendigung nach § 627 BGB steht ihm entgegen der h.M.
nicht zu. Im Rahmen der Verträge finden sich zahlreiche
AGB-Klauseln anbieterübergreifend wieder. Mit deren Wirksamkeit
beschäftigt sich die Arbeit ausführlich.
Details zur Produktsicherheit
Verantwortliche Person für die EU:
Duncker & Humblot GmbH
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12165 Berlin
Deutschland
info@duncker-humblot.de
| Autoren: | Haberl, Franziska |
|---|---|
| Produkttyp: | Monographie |
| Reihentitel: | Schriften zum Bürgerlichen Recht |
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